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LIEBE BÜRGERIN, LIEBER BÜRGER

das Unwetter vom 23. Mai hat uns wieder einmal vor Augen geführt, wie hilflos wir den Folgen des Klimawandels ausgeliefert sind.

Über 70 Liter je m2 in 45 Minuten ist eine Regen-menge, die in dieser kurzen Zeit in Hart noch nie gemessen wurde. Das hätte schon gereicht, um unseren Kanal und die Bäche an ihre Grenzen zu führen, aber dann kam auch noch der Hagel dazu und verstopfte Abläufe. Zudem konnten die gesättigten Böden kaum noch Wasser aufnehmen.


NOCH 260.000m² BAULAND

Wo und wieviel gebaut werden darf, wurde bereits 2012 im Flächenwidmungsplan fest-gelegt, der immer noch mehr als 260.000 m2 unbebautes Bauland ausweist.

Jeder, der Bauland besitzt, darf bei Einhaltung der Gesetze bauen - auch wenn wir nichts mehr zusätzlich widmen.

Seit vielen Jahren schreiben wir allerdings bei Neubauten vor, dass Regenwasser auf eigenem Grund zur Versickerung zu bringen ist oder sollte dies nicht möglich sein, ein Rückhaltebecken er-richtet werden muss, um das Regenwasser zeitverzögert in den Kanal einzuleiten. Weiters haben wir einen Mindest-Grünflächenanteil und einen maximalen Ver-siegelungsgrad definiert. Flachdächer werden nur mehr mit Begrünung genehmigt.


TUN WAS NÖTIG IST

Damit können wir vielleicht die Versiegelung hemmen, aber nicht die Auswirkungen des Klimawandels. Die Gemeinde wird weiter alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihre Bürger bestmöglich zu schützen. Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass es in Zukunft immer öfter und immer stärker regnen wird und jeder Einzelne von uns wird gefordert sein, sich auch selbst zu schützen.

Bgm. Jakob Frey beim Kraft tanken in der Natur




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